Presseberichte aus dem Bayerischen Wald

Wanderung auf den Lusen

Erschienen am 13.08.2019 um 14:29 Uhr

Wanderung auf den Lusen (Bayerischer Wald)

Wenn Sie zum ersten Mal Ihren Kurzurlaub im Wellnesshotel Jagdhof in der Nähe von Passau antreten, werden Sie erst einmal gut damit beschäftigt sein, alle die Möglichkeiten kennen und genießen zu lernen, die Ihnen unser Haus bietet. Das gesamte Wellness Angebot unseres Fünf Sterne Hotels im wunderschönen Bayerischen Wald lässt sich mit seiner gepflegten Reichhaltigkeit kaum in wenigen Tagen erleben. Wenn Sie sich dann auch noch kulinarisch verwöhnen lassen und sich an den an den Köstlichkeiten aus unserem Weinkeller erfreuen, sind Ihre Tage bei uns vortrefflich gefüllt. Und doch zieht es viele unsere Gäste auch in die herrliche Umgebung des Jagdhofs. Manch einer liebt das Wandern in der unberührten Natur und erfreut sich an den historisch gewachsenen Routen und Touren in unseren schönen Bergen. Selbstverständlich möchten wir Sie bei solchen Wünschen unterstützen und informieren Sie in unserem Blog über viele der einzigartigen Sehenswürdigkeiten. Heute möchten wir Sie zu einer Wanderung auf den Lusen im Bayerischen Wald einladen.

Die Wanderung auf den Lusen beginnt in Waldhäuser

Der Lusengipfel stellt mit seiner Höhe von 1.373 Meter eine der drei höchsten Bergstöcke im Bayerischen Wald dar. Selbst für den nicht so geübten Wanderer und Kletterer liegen die Anforderungen im Bereich des Möglichen. Dabei empfehlen sich verschiedene Touren und Rundwege, die zwischen eineinhalb und mehr als drei Stunden in Anspruch nehmen. Wenn man bei Waldhäuser startet, ist man etwa drei bis vier Stunden unterwegs, überwindet dabei 650 Höhenmeter und legt doch immerhin mehr als neun Kilometer zurück. Waldhäuser ist der höchstgelegene Ort im Bayerischen Wald und bietet dem Ausflügler einen passenden Parkplatz als Ausgangspunkt für die Wanderung auf den Lusen. Waldhäuser kann als Bergdorf zur Unterstützung des Salzhandels zwischen Grafenau und Böhmen auf eine mehr als 400-jährige Geschichte zurückblicken. Das malerische Dorf stellte ab 1611 das erste von insgesamt sieben Rasthäusern, die den durchziehenden Kaufleuten Schutz in der unwirtlichen Gegend bieten sollten. Die sogenannte Goldene Straße (Gulden Strass) wurde angelegt, um den Übergang nach Böhmen möglich zu machen.

Himmelsleiter, Teufelsloch und 10.000 Jahre alte Trümmer

Wenn man den Grünkeil-Markierungen folgt, erreicht man bald auf dem “Sommerweg” die Böhmweg-Schutzhütte. Diese Hütte zeichnet sich durch eine gläserne Arche aus, die 2003 von bayerischen Glasschleifern und tschechischen Bildhauern erschaffen wurde. Fast fünf Meter lang und drei Tonnen schwer sind 480 Glasplatten zu einer Archenform auf einer hölzernen Stütze zusammengesetzt und sollen für Friede, Freude und Toleranz in der gesamten Grenzregion werben. Die Wanderung führt über die Martinsklause und quert dabei das Teufelsloch, eine verwunschene Felsenschlucht, um die sich viele Legenden aus alter Zeit spannen. Zur goldenen Straße gehört auch ein gut befestigter Streckenabschnitt den Lusen hinauf, eine bemerkenswerte Treppe aus Steinquadern. Diese gut gangbare sogenannte Himmelsleiter führt inmitten steil aufragender Bäume hinauf zu einem Naturlehrpfad, der den Wanderer schließlich zum Bergkreuz des Lusengipfels bringt. Hier kann man verschnaufen und die wahrhaft beeindruckende Kulisse des Bayerischen Waldes bewundern. Dabei ist man auf dem Gipfel umgeben von einem 10.000 Jahre altem Trümmerfeld aus schwerem Gestein, das archäologisch als Blockmeer aufgrund von Verwitterung bezeichnet wird. Selbstverständlich hatten die gottesfürchtigen Einwohner früherer Tage eine anschaulichere Erklärung für diese durch Frostsprengung bedingte Folge der letzten Eiszeit. Man kann sich dort auf dem Gipfel aber gut in die Geschichte hineinversetzen, nach der der Teufel hier einst alle seine weltlichen Schätze vergraben wollte. Angefleht von einem frommen Klausner eilte Gott jedoch zur Hilfe, und der fliehende Teufel hinterließ nichts als das heutige Trümmerfeld auf dem Gipfel.

Der Rückweg in die Gastlichkeit des Jagdhofs

Wenn man sich sattgesehen hat, macht man sich über den Winterweg auf der Rückseite des Lusens wieder an den Abstieg, der naturgemäß wesentlich schneller vonstatten geht. Wen der Durst plagt, der kann sich im Lusenschutzhaus gleich unter dem Gesteinsfeld eine Stärkung gönnen, bevor der Ausflug flotten Schritts wieder an seinen Ausgangspunkt zum Parkplatz am Waldhäuser Ausblick führt. Hier sollte man sich an dem herrlichen Rundumblick noch ein paar bleibende Eindrücke verschaffen, bevor es dann wieder in das gastliche Umfeld des Wellnesshotels geht. Mit einem Sprung ins kühle Nass oder einer intensiven Massage schütteln Sie die Anstrengungen der Wanderung ab und sind für einen weiteren genussreichen Abend bereit.

 

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