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Wendepunkt beim Thema indirekte Steuern und Compliance: Der Aufstieg von „Decision-to-Defense“

Erschienen am 13.08.2026 um 16:48 Uhr

Zwei unabhängige Studien unter mehr als 2. ...

Wendepunkt beim Thema indirekte Steuern und Compliance:  Der Aufstieg von „Decision-to-Defense“

Foto: Bildquelle: Vertex

Zwei unabhängige Studien unter mehr als 2.100 Führungskräften aus Großunternehmen zeigen, zwei sich gegenseitig verstärkende Entwicklungen: Defensibility Drift™ und CompOps Drag™.
Gemeinsam vergrößern sie den Compliance Confidence Gap™ und verdeutlichen, warum Unternehmen den gesamten Compliance-Lebenszyklus von der steuerlichen Entscheidung bis zur Verteidigung im Prüfungsfall durchgängig steuern müssen.

KING OF PRUSSIA, Pennsylvania, 30. Juli 2026 - Vertex Inc (https://www.vertexinc.com/de-de). (NASDAQ: VERX) („Vertex“ oder „das Unternehmen“), ist das weltweit führende Decision-to-Defense™ Unternehmen für indirekte Steuern und Compliance. Jetzt präsentiert das Unternehmen neue Studienergebnisse. Die Untersuchungen weisen auf einen grundlegenden Wandel hin: Unternehmen müssen steuerliche und regulatorische Anforderungen zunehmend unmittelbar in jeder einzelnen Transaktion berücksichtigen. Die Vorgaben reichen dabei häufig bis auf Rechnungsebene, zudem unterscheiden sich diese je nach Markt und ändern sich kontinuierlich.

Die Folge: Unternehmen müssen indirekte Steuern und Compliance in Echtzeit steuern. Das Thema entwickelt sich damit von einer klassischen Backoffice-Funktion zu einer strategischen Aufgabe auf Führungsebene. Vertex bezeichnet diese neue Ära als „Decision-to-Defense™“.

Welche Hürden diesem Ansatz entgegenstehen, zeigen die Studienergebnisse anhand zweier sich verstärkender Entwicklungen. Sie beeinflussen jeden Transaktionsbeleg von der Entscheidung bis zur Begründung im Prüfungsfall:

· Defensibility Drift™ bezeichnet die wachsende Lücke zwischen einer steuerlichen Entscheidung bei der Transaktion selbst und der Fähigkeit diese später gegenüber Behörden zu belegen und zu verteidigen. Unterschiedliche und sich laufend ändernde Vorgaben verschärfen dieses Problem.

58 Prozent der Unternehmen erleben hochkomplexe Prüfungen indirekter Steuern, 45 Prozent kämpfen mit regulatorischen Änderungen. 80 Prozent sind für einen Audit nur mit hohem manuellem Aufwand gerüstet. Da 46 Prozent der Beanstandungen mehrere Ursachen haben, spricht vieles für strukturelle Prozessprobleme statt einzelner Fehler.

· CompOps Drag™ kurz für Compliance Operations Drag, bezeichnet die operative Belastung durch nicht verknüpfte Compliance-Prozesse. Manuelle Nacharbeiten, Integrationsprobleme und verzögerte Prüfungsmechanismen entstehen vor allem durch fragmentierte Steuer-, ERP-, E-Commerce- und Reporting-Systeme.

Für 56 Prozent der Führungskräfte ist die Integration steuerlicher Prozesse die größte Herausforderung, 59 Prozent wünschen sich einfachere Lösungen. Zwar erwarten 94 Prozent eine engere Zusammenarbeit von IT, Steuer- und Finanzabteilung, doch nur 12 Prozent verfügen bislang über eine durchgängige End-to-End-Integration.

Ohne übergreifende Steuerung verstärken sich Defensibility Drift™ und CompOps Drag™ gegenseitig. Neue Vorgaben, manuelle Notlösungen und Probleme bei der Überprüfung erhöhen die Risiken und binden strategische Ressourcen.

Vertex bezeichnet die Folgen als Compliance Confidence Gap™. Gemeint ist die Lücke zwischen den Umsätzen, die ein Unternehmen auf Basis belastbarer steuerlicher Entscheidungen verbuchen könnte, und den vorsichtshalber niedriger ausgewiesenen Umsätzen. Dadurch entgeht nach eigener Einschätzung jedem dritten US-Unternehmen jährlich mehr als eine Million US-Dollar, etwa durch unnötige Besteuerung, ungenutzte Befreiungen oder nicht zurückgeforderte indirekte Steuern.

„Über Jahrzehnte hinweg galten indirekte Steuern als reine Backoffice-Aufgabe: Man reichte die erforderlichen Meldungen ein und hakte das Thema ab. Diese Ära geht zu Ende. Globale Compliance-Anforderungen werden zunehmend direkt in die einzelne Transaktion eingebunden. Im kommenden Jahrzehnt werden jene Unternehmen führend sein, die jede steuerliche Entscheidung nicht nur melden, sondern auch belegen, verteidigen und kontinuierlich verbessern können“, sagt Allison Cerra, Chief Marketing Officer bei Vertex. „Die von uns untersuchten Unternehmen beschreiben kein reines Technologieproblem. Sie beschreiben ein Steuerungsproblem, für dessen Lösung weder ihre fragmentierten Systeme noch ihre bisherigen Betriebsmodelle ausgelegt sind.“

Derselbe Lebenszyklus, der den beschriebenen Teufelskreis hervorbringt, kann sich auch in die andere Richtung verstärken – zu einem positiven Kreislauf der Kontrolle. Der „Decision-to-Defense“-Ansatz beschreibt, was diese Disziplin von jedem Unternehmen verlangt. Er gliedert sich in vier operative Säulen – „Determine“, „Prove“, „Defend“ und „Improve“. Diese werden die durch „Govern“ zu einem kontinuierlichen Ablauf koordiniert:

· Determine – genaue Steuerberechnung und Compliance in Echtzeit, der Ausgangspunkt jeder Entscheidung.

· Prove – jede Feststellung gestützt durch eine bei Prüfungen vertretbare Quelle steuerlicher Fakten.

· Defend – Bereitschaft für Prüfungen, Bescheide, Einsprüche und Rechtsstreitigkeiten, bei denen die Feststellung auf die Probe gestellt wird und Bestand hat.

· Improve – Konfigurierbarkeit und kontinuierliches Lernen, um Kontrollen und Steuerlogik an Veränderungen im Geschäft, in der Regulierung und bei den Risiken anzupassen.

Eine durchgängige Prozesskontrolle macht Compliance vom reinen Kostenfaktor zum Wachstumstreiber - mit präzisen Ergebnissen, nachvollziehbaren Audits und einer Schließung der Compliance Confidence Gap™.

„Unsere Untersuchungen zeigen, dass Unternehmen Schwierigkeiten haben, mit den immer strengeren regulatorischen Anforderungen Schritt zu halten. Sie suchen nach einem koordinierenden Ansatz, um die Komplexität zu bewältigen“, sagt Tammy Kaneshige, Partnerin und Geschäftsführerin bei Emerald Research Group. „Einen Vorsprung werden diejenigen Unternehmen erzielen, die Compliance nicht länger als eine Abfolge voneinander getrennter Einzelschritte betrachten, sondern als einen durchgängigen und kontinuierlich gesteuerten Lebenszyklus.“

Weitere Informationen zu Vertex und seinem „Decision-to-Defense™“-Ansatz im Bereich der globalen indirekten Steuern und Compliance finden Sie unter https://www.vertexinc.com/decision-to-defense .

Über die Studie
Die Ergebnisse stützen sich auf die umfassendste Faktengrundlage, die Vertex zum Stand der indirekten Steuern und der Compliance zusammengestellt hat: Im Jahr 2026 wurden im Rahmen von zwei Studien mehr als 2.100 hochrangige Entscheidungsträger in Unternehmen befragt. Die Emerald Research Group führte zwei quantitative Studien durch – eine unter 402 Entscheidungsträgern in den USA und Deutschland (Umsatz von mindestens 150 Mio. USD bzw. 150 Mio. EUR; mindestens 1.000 Mitarbeiter) und eine unter 650 Entscheidungsträgern in den USA und Europa (Umsatz von mindestens 250 Mio. USD; mindestens 1.000 Mitarbeiter) –, die jeweils für die Steuer- und Compliance-Software ihres Unternehmens verantwortlich sind. Censuswide befragte im Auftrag von Vertex zusätzlich 1.050 Führungskräfte aus den Bereichen IT, Finanzen und Steuern in Großbritannien, den USA, Frankreich, der DACH-Region, den nordischen Ländern und den Benelux-Staaten. Die vollständige Methodik und die Quellenangaben auf Fragenebene sind auf Anfrage erhältlich.

 

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Vertex, Inc. Pressekontakt
Simone Sonnier
Public Relations Manager
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www.vertexinc.com

Weblinks zu diesem Artikel

  • Quelle: www.vertexinc.com

 

 

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